





Lege Startpunkte fest: nach dem Zähneputzen, beim ersten Kaffee, direkt nach dem Abschließen des Laptops. Das nennt sich Gewohnheiten stapeln und nutzt vorhandene Anker. Eine Haftnotiz am Spiegel oder eine Timer‑Erinnerung senkt Ausreden. Wiederholung prägt Bahnen, Bahnen reduzieren Reibung, und Reibung entscheidet häufig mehr als Wille, besonders an schwierigen Tagen.
Definiere Minimums: zwei Sätze oder drei Stichpunkte. Alles darüber ist Bonus. So bleibt die Kette erhalten, selbst wenn Zeit knapper ist als gedacht. Das Minimum schützt Identität, die Identität nährt Kontinuität. Und Kontinuität schafft Daten, aus denen kluge, freundliche Anpassungen entstehen, ohne Selbstkritik, mit Respekt vor deinen realen Lebensrhythmen.
Wähle das Mittel, das du tatsächlich nutzt: ein robustes Notizbuch, eine schlichte App, Sprachnotizen beim Spaziergang. Entscheidend ist Reibungsarmut. Richte Vorlagen ein, sichere Schnelltasten und lege einen Stift dorthin, wo du ihn siehst. Sichtbarkeit erinnert sanft, bis die Bewegung so gewohnt wird wie Jacke greifen und Haustür schließen.